"Nicht nachvollziehbar"

E.ON will gegen Ablehnung der Strompreiserhöhung klagen

Als "nicht nachvollziehbar und juristisch zweifelhaft" bezeichnet der Energiekonzern E.ON die Ablehnung von Strompreiserhöhungen durch Hessens Wirtschaftsminister Rhiel. Der Versorger wird daher voraussichtlich rechtliche Schritte einleiten, berichtet "Der Spiegel" vorab.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Hamburg/Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON wird voraussichtlich rechtliche Schritte gegen die Ablehnung der beantragten Strompreiserhöhung durch das Bundesland Hessen einlegen. Das berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Donnerstag vorab unter Berufung auf den Konzern.

Die bisherige Begründung des hessischen Wirtschaftsministers Alois Rhiel (CDU), so heiße es bei E.ON, sei nicht nachvollziehbar und juristisch zweifelhaft.

Einen weiteren Dämpfer könnten die Versorger laut "Spiegel" in wenigen Wochen durch die Bundesnetzagentur erhalten. Parallel zu den Stromtarifen mussten sie dort erstmals auch ihre Netzentgelte zur Genehmigung vorlegen. Zahlreiche Experten rechnen dem Magazin zufolge damit, dass die Stromversorger auch bei diesem Posten nicht ungeschoren davonkommen.