Aktivitäten gebündelt

E.ON will drei Milliarden in Erneuerbare investieren

In der neuen Einheit will E.ON seine Aktivitäten im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien und Klimaschutz bündeln. In den nächsten drei Jahres seien rund drei Milliarden Euro Investitionen in Erneuerbare Energien geplant, besonders im Bereich der Offshore-Windkraft sei ein Ausbau der Kapazitäten geplant.

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Düsseldorf (red) - E.ON hat angekündigt, das Geschäft mit erneuerbaren Energien künftig erheblich auszubauen und dafür ab Oktober eine eigene Unternehmenseinheit zu gründen. An deren Spitze soll der derzeitige Leiter des LPG-Geschäftes bei BP in London, Frank Mastiaux, stehen.

Vorrangiges Ziel der neuen Einheit sei der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowohl innerhalb als auch außerhalb E.ON’s bestehender Märkte. Allein bis 2010 wolle das Unternehmen dafür drei Milliarden Euro investieren, insbesondere in die Offshore-Windkraft. In diesem Zeitraum sei allein im Windkraft- Bereich ein Kapazitätsausbau von mehr als 500 Megawatt geplant.

Langfristig habe sich der Energiekonzern das Ziel gesetzt, bis 2030 den spezifischen Kohlendioxidausstoß der E.ON-Stromerzeugung gegenüber dem Jahr 1990 halbieren. Zudem wolle man zum EU-Ziel beitragen, bis 2020 mindestens 20 Prozent der Primärenergie aus erneuerbaren Energien zu erzeugen.