Bilanz 2003

E.ON Westfalen Weser hat erstes Geschäftsjahr abgeschlossen

Im September letzten Jahren haben sich die drei Energieversorger PESAG, Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg und Elektrizitätswerk Wesertal zur E.ON Westfalen Weser AG zusammengeschlossen - jetzt hat das Unternehmen den ersten Geschäftsbericht vorgelegt. Die aktuellen Zahlen sind jedoch nicht vergleichbar.

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Paderborn/Herford/Hameln (red) - Die E.ON Westfalen Weser AG, entstanden aus der Verschmelzung von PESAG, Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg und Elektrizitätswerk Wesertal im September 2003, hat ihren ersten Geschäftsbericht vorgelegt. Ergebnis: Im Geschäftsjahr 2003 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 217,5 Millionen Euro erzielt. Bereinigt um Sondereffekte bleibt ein Jahresüberschuss von 14,7 Millionen Euro.

Aus dem Jahresüberschuss sind zur Stärkung des Eigenkapitals 108,8 Millionen Euro in die Gewinnrücklagen eingestellt worden. Aus dem verbleibenden Gewinn wird eine Dividende von 2,50 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Im Berichtsjahr ging der Stromabsatz insgesamt gegenüber dem ermittelten Pro-forma-Wert für 2002 leicht zurück (minus 0,7 Prozent), was laut Bericht auf rückläufige Volumina bei den Handelsgesellschaften zurückzuführen ist. Die gesamte Absatzmenge belief sich in 2003 auf 10.740 Gigawattstunden. Auf den Stromabsatz im Geschäftskundenbereich entfielen davon 4.833 Gigawattstunden (45 Prozent). Die Abgabe an Tarifkunden betrug 3.135 Gigawattstunden (29 Prozent). Die verbleibenden Lieferungen erfolgten im Wesentlichen an Vertriebspartner oder im Rahmen des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbaren Energien (EEG).