E.ON: Weiterhin Schwebezustand bei BEWAG

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In der gestrigen mündlichen Verhandlung hat das Landgericht Berlin die Einstweilige Verfügung auf Antrag des Landes Berlin gegen E.ON Energie bestätigt. Damit bleibt der Schwebezustand bestehen.


Dies könne weder im Interesse des Landes Berlin noch der BEWAG sein. Unabhängig vom gestrigen Verhandlungsgegenstand gehe es um mehr als um die Auslegung eines Vertrages, so ein E.ON-Sprecher. Es gehe nicht nur um BEWAG, sondern vor allem um die Zukunft der ostdeutschen Stromversorgung, insbesondere um den Erhalt der Arbeitsplätze in der Braunkohle. BEWAG und Southern hätten ihr Ziel erst erreicht, wenn sie bei VEAG und LAUBAG zum Zuge kommen sollten.


E.ON Energie wird jetzt die Gründe für die Entscheidung des Gerichts analysieren und behält sich weitere gerichtliche Schritte vor. Das Gesprächsangebot gegenüber dem Senat hält E.ON Energie nach wie vor aufrecht, denn letztlich ist eine sachliche, wirtschaftliche Lösung aufgrund der komplexen Problematik nicht durch Gerichte herbeizuführen.