E.ON vereinigt bayrische Regionalversorger unter einem Dach

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Der Aufsichtsrat der E.ON Energie AG ist noch vor Weihnachten über den geplanten Zusammenschluss der vier Regionalversorgungsunternehmen Energieversorgung Oberfranken AG, Isar-Amperwerke AG, OBAG und Überlandwerk Unterfranken AG unter Einbeziehung der Großkraftwerk Franken AG zu einem großen gemeinsamen bayerischen Energieversorgungsunternehmen informiert worden. Das neue Unternehmen wird Deutschlands größtes regionales Versorgungsunternehmen, das etwa zwei Millionen Kunden beliefert. Bei einem Stromabsatz von 35 Milliarden Kilowattstunden beträgt sein Umsatz etwa 5,5 Milliarden DM. Das Unternehmen wird mit etwa 2800 Mitarbeitern an den Start gehen. Der endgültige Zusammenschluss bedarf noch der Zustimmung der Aufsichtsräte der E.ON Energie sowie der Regionalgesellschaften in 2001.


Das neue Unternehmen wird in vier Regionalleitungen an den Standorten Bayreuth, München, Regensburg und Würzburg gegliedert. Zusammen mit 17 Kundencentern bilden die Regionalleitungen die kundennahe und gleichzeitig einheitliche Ansprechstelle für die Bürger vor Ort. Die Wahrnehmung der Aufgaben wird auch im neuen Unternehmen ganz überwiegend von den bisherigen Standorten aus erfolgen. Hans-Dieter Harig, Vorstandsvorsitzender der E.ON Energie, München: "Mit der neuen Gesellschaft wird der Energiestandort Bayern nachhaltig gestärkt. Wettbewerb im Strommarkt erfordert auch größere regionale Einheiten, solange dadurch Aufwand für die Dienstleistung Stromversorgung reduziert werden kann."