Quartalszahlen

E.ON verbessert Ausblick für Konzernüberschuss

Die zügige Integration der Akquisitionen und die konsequente Verbesserung der operativen Performance beflügeln den Energiekonzern E.ON in seinem Ausblick auf eine Steigerung des Konzernüberschusses. Im aktuellen Quartalsbericht liegt er mit 3,967 Millionen Euro um 17 Prozent über dem Vorjahresniveau.

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Düsseldorf/München (red) - Auch der E.ON-Konzern konnte im dritten Quartal seine positive Ergebnisentwicklung fortsetzen. Durch die internationalen Aktivitäten konnte ein deutlicher Ergebniszuwachs erzielt werden, das Adjusted EBIT stieg in den ersten neun Monaten 2004 um 19 Prozent auf 5.530 Millionen Euro (Vorjahr: 4.645 Millionen Euro). Der Konzernüberschuss lag mit 3.967 Millionen Euro um 17 Prozent über dem Vorjahresniveau.

In der Market Unit "Central Europe" lag das Adjusted EBIT in den ersten neun Monaten mit 2.703 Millionen Euro um 20 Prozent über dem Vorjahr. Diese Steigerung ist laut Bericht vor allem auf die Auflösung von Vorsorgepositionen zurückzuführen. Der Ergebnisbeitrag der Market Unit "Pan-European Gas", die im Vorjahr ohne den Monat Januar einbezogen wurde, stieg konsolidierungsbedingt um drei Prozent auf 1.175 Millionen Euro. In der Market Unit "UK" stieg das Adjusted EBIT insbesondere in Folge der Erstkonsolidierung von Midlands Electricity und von operativen Verbesserungen um 45 Prozent auf 720 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr erwartet E.ON nun eine erfreuliche Ergebnisentwicklung und einen zweistelligen prozentualen Zuwachs. "Die zügige Integration unserer Akquisitionen und die konsequente Verbesserung der operativen Performance über alle Market Units hinweg haben unsere Ergebniskennzahlen in den ersten neun Monaten beflügelt. Mit einer Reihe von gezielten Wachstumsschritten haben wir in den letzten Wochen zudem unsere Marktposition in Mittel- und Osteuropa weiter gefestigt und neue Wachstumsmärkte erschlossen. Damit sind wir unserer Vision, aus E.ON das weltweit führende Strom- und Gasunternehmen zu machen, ein deutliches Stück näher gekommen", kommentierte E.ON-Vorstandschef Wulf Bernotat die aktuellen Quartalszahlen.