Quartalsbericht

E.ON verbessert Ausblick für das Gesamtjahr 2003

Der Energiekonzern E.ON steigerte sein operatives Ergebnis in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 56 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis stieg um 33 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Gut 90 Prozent des Konzernbetriebsergebnisses wurden im Kerngeschäft Energie erzielt. Jetzt will E.ON das Rekordergebnis des letzten Jahres noch toppen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Der E.ON-Konzern hat im ersten Quartal 2003 die operative Performance verbessert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 56 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,2 Milliarden Euro) zu. Das Betriebsergebnis stieg um 33 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro (1,1 Milliarden Euro). Gut 90 Prozent des Konzernbetriebsergebnisses wurden im Kerngeschäft Energie erzielt.

Auch beim Konzernumsatz, der insbesondere durch die Einbeziehung von Powergen und Ruhrgas um 64 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro stieg, entfielen gut 90 Prozent auf das Kerngeschäft. Ausschlaggebend für die Ergebnisverbesserungen waren laut E.ON die Einbeziehung von Ruhrgas und Powergen sowie Ergebnissteigerungen bei E.ON Energie und Viterra. Allein Ruhrgas erzielte nach der Einbeziehung in den Konzern ab Februar ein Betriebsergebnis von 264 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis konnte um elf Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesteigert werden. Dies resultiert aus Ergebnisbeiträgen erstkonsolidierter Regionalversorger im In- und Ausland, einem höheren Gasabsatz und weiteren Verbesserungen im inländischen Stromgeschäft.

Aufgrund der insgesamt erfreulichen Ergebnisentwicklung im ersten Quartal geht E.ON für das Gesamtjahr nun davon aus, das Rekordbetriebsergebnis (nach Zinsen) des Vorjahres leicht zu übertreffen. Die hohe Steigerungsrate des ersten Quartals lässt sich jedoch konsolidierungsbedingt nicht auf das Gesamtjahr übertragen. Auch bei E.ON Energie wird mit einer weiteren Verbesserung des Betriebsergebnisses gerechnet. Der Konzern erwartet zudem insbesondere aus den bereits abgeschlossenen Desinvestitionen und der Erfüllung von Auflagen im Rahmen des Ruhrgas-Erwerbs hohe Veräußerungsgewinne.