Zusammenarbeit

E.ON und Siemens koopierieren bei CO2-freier Kraftwerkstechnik

Siemens und E.ON Energie wollen bei der Entwicklung eines Verfahrens zur CO2-Abscheidung bei Kraftwerksemissionen zusammenarbeiten. Bis 2010 soll wolle man eine Pilotanlage an einem E.ON-Kraftwerksstandort in Betrieb nehmen, bis 2020 soll das Verfahren zur Marktreife entwickelt werden.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - E.ON bringe seine Erfahrung aus Planung und Betrieb fossiler Kraftwerke in die Zusammenarbeit ein, Siemens könne wiederum verfüge über chemische Prozessentwicklungs- und Engineering-Kompetenzen.

Der rasch wachsende Strombedarf der Welt könne nicht "ohne fossile Energieträger wie Kohle und Erdgas gedeckt werden", so Michael Süß von Siemens Energy. Durch die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) sollen etwa 90 Prozent der Kraftwerksemissionen abgetrennt und gespeichert werden können. Das neue Verfahren wird nicht nur für Kraftwerksneubauten, sondern auch für die Nachrüstung in Bestandsanlagen ge.oneeignet sein, so dass sich weltweit erhebliche Anwendungspotenziale eröffnen, so E.ON.