Vor London

E.ON und DONG übernehmen weltweit größtem Offshore-Windpark

Gemeinsam mit dem dänischen Energieversorger Dong Energy hat E.ON den Anteil von Shell am London Array Offshore-Windpark übernommen, damit halten Dong und E.ON jetzt jeweils die Hälfte an dem Projekt. London Array gilt als bisher größtes Offshore-Projekt mit einer geplanten Kapazität von bis zu 1000 Megawatt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp/sm) - Shell hatte bislang 33 Prozent an dem geplanten Windpark gehalten, aber bereits im Mai einen Verkauf und damit einen Ausstieg aus dem bisherigen Dreier-Konsortium angekündigt. Nach Angaben von E.ON hat sich Shell dazu bereit erklärt, das bisherige Projektteam erst zum Jahresende abzuziehen, um einen reibungslosen Übergang des Planungsablaufs sicher zu stellen.

Der britische Offshore-Park soll in der äußeren Themsemündung etwa 15 Kilometer vor der Küste von Kent und Essex entstehen. Mehr als 270 Windturbinen sollen hier installiert werden. Die Unternehmen wollen dabei von der hohen Windgeschwindigkeit, der geringen Wassertiefe und der günstigen Bodenbeschaffenheit des Standorts profitieren. Die erste Projektphase soll bis 2012 abgeschlossen werden.

Weltweit plant E.ON bis 2010 rund sechs Milliarden Euro in den Ausbau Erneuerbarer Energien zu investieren.