Zukunftsinvestition

E.ON Thüringer Energie forscht zusammen mit TU Ilmenau

Seit 1992 vergaben E.ON Thüringer Energie und ihre Vorgängerunternehmen Forschungsaufträge für insgesamt 500 000 Euro an Institute der Technischen Universität Ilmenau sowie das dort ebenfalls beheimatete Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Ilmenau/Erfurt (red) - Wie das Energieversorgungsunternehmen mitteilte, wurde jetzt eines der umfangreichsten Forschungsförderungsprojekte der E.ON Thüringer Energie an der Technischen Universität Ilmenau auch wissenschaftlich abgeschlossen. Dr.-Ing. Thomas Rauschenbach hatte im Auftrag der damaligen TEAG seit 1998 Modelle und selbstlernende Verfahren entwickelt, die detaillierte Vorhersagen über zu erwartende Gesamt-Stromverbräuche ermöglichen. Mit Hilfe solcher Verfahren können Energieversorgungsunternehmen optimale Steuerungsstrategien für die Verteilung der elektrischen Netzlast entwickeln und im Falle zu erwartender Grenzwertüberschreitungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten.

"Insbesondere unter den Bedingungen des liberalisierten Energiemarktes kommt wissenschaftlichen Lastmanagement-Modellen eine große Bedeutung für die Zuverlässigkeit der Energieversorgung sowie für die Kostenoptimierung beim Energieeinkauf zu. Insofern hat sich die enge Partnerschaft bei der anwendungsorientierten Forschung zwischen E.ON Thüringer Energie und TU Ilmenau für beide Seiten bestens bewährt", erklärte der wissenschaftliche Leiter des Forschungsprojektes, Prof. Dr. Jürgen Wernstedt. Heute entwickelt das von ihm geleitete Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik Ilmenau des IITB Karlsruhe mathematische Vorhersagemodelle für zahlreiche Unternehmen der Energiebranche.

Mit Thüringer Universitäten und Hochschulen pflegt E.ON Thüringer Energie nach eigenen Angaben seit vielen Jahren eine fruchtbare Zusammenarbeit. So fördert das Unternehmen den wissenschaftlichen Nachwuchs durch Patenschaften, Förderpreise, die Bereitstellung praxisnaher Praktikantenplätze und die Vergabe sowie Betreuung von Diplomarbeitsthemen. Darüber hinaus sei der Strom- und Erdgasversorger in zahlreichen Fördervereinen an Hochschuleinrichtungen tätig und arbeite bei vielen technischen Projekten eng mit Wissenschaftlern zusammen.

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