E.ON stellt Weichen für Neuordnung des VIAG-Interkom-Engagements

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Die E.ON AG, Düsseldorf, und British Telecom, London, haben eine Vereinbarung getroffen, die eine Neuordnung des E.ON-Engagements bei VIAG Interkom, München, ermöglicht. Derzeit sind beide Unternehmen mit jeweils 45 Prozent an Deutschlands viertgrößtem Mobilfunkbetreiber beteiligt.



E.ON hat nach der Vereinbarung die Option, ihren VIAG-Interkom-Anteil im Januar 2001 an British Telecom zu veräußern. British Telecom erhält die Option, diese Beteiligung im Zeitraum von Mai bis Juli 2001 von E.ON zu erwerben.



Der Ausübungspreis für den E.ON-Anteil an VIAG Interkom beträgt rund 6,6 Milliarden Euro. In Abhängigkeit vom Endpreis für die UMTS-Lizenz von VIAG Interkom wird dieser Preis angepasst. Der für die Festlegung des Ausübungspreises zugrundegelegte Unternehmenswert für VIAG Interkom liegt bei rund 25 Milliarden Euro. Bezogen auf die für das Jahresende erwartete Anzahl der Mobilfunkkunden von VIAG Interkom entspricht dies etwa 7000 Euro pro Kunde. Bis zu einer möglichen Ausübung der vereinbarten Optionen nimmt E.ON alle Rechte und Pflichten als Gesellschafter von VIAG Interkom wahr. E.ON finanziert die UMTS-Lizenzgebühr in Form von Gesellschafterdarlehen mit, die bei einer Optionsausübung von British Telecom abgelöst werden.



E.ON-Vorstandsvorsitzender Ulrich Hartmann: "Die mit British Telecom getroffene Vereinbarung zeigt, welch hohen Wert wir bei VIAG Interkom bereits geschaffen haben. Der vereinbarte Optionspreis ist - auch im Vergleich zu anderen Transaktionen in den letzten Monaten - sehr attraktiv. Bei Ausübung der Option werden wir Mittel gewinnen, die wir für eine Stärkung unserer Kerngeschäfte einsetzen werden."