Bilanz

E.ON setzt positiven Ergebnistrend fort und verbessert Ausblick

Der E.ON-Konzern-Umsatz legte vor allem durch Erstkonsolidierungseffekte um sechs Prozent auf 25.594 Millionen Euro (24.099 Millionen Euro) zu. Der Konzernüberschuss lag mit 2.815 Millionen Euro trotz geringerer Buchgewinne erneut auf dem hohen Vorjahresniveau.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Auch beim Energiekonzern E.ON hat sich der positive Ergebnistrend bei allen Market Units fortgesetzt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im ersten Halbjahr um 21 Prozent auf 4.208 Millionen Euro (Vorjahr: 3.483 Millionen Euro). Daran waren insbesonder die internationalen Aktivitäten beteiligt. Der Konzern-Umsatz legte vor allem durch Erstkonsolidierungseffekte um sechs Prozent auf 25.594 Millionen Euro (24.099 Millionen Euro) zu. Der Konzernüberschuss lag mit 2.815 Millionen Euro trotz geringerer Buchgewinne erneut auf dem hohen Vorjahresniveau.

In der Market Unit "Central Europe" lag das EBIT im ersten Halbjahr mit 2.159 Millionen Euro um 17 Prozent über dem Vorjahr. Diese Steigerung sei insbesondere auf die Auflösung von Vorsorgepositionen zurückzuführen. Daneben hätten operative Verbesserungen und Konsolidierungseffekte zum verbesserten Ergebnis von "Central Europe" beigetragen.

Der Ergebnisbeitrag der Market Unit Pan-European Gas stieg konsolidierungsbedingt um 20 Prozent auf 909 Millionen Euro. Der temperaturbedingte Absatzrückgang aus dem ersten Quartal hätte durch einen spürbaren Zuwachs im zweiten Quartal nahezu ausgeglichen werden können.

Den größten Umsatz- und Ergebnisbeitrag lieferte das Geschäftsfeld "Up-/Midstream". In der Market Unit "UK" stieg das EBIT insbesondere in Folge der Erstkonsolidierung von Midlands Electricity und von operativen Verbesserungen um 42 Prozent auf 520 Millionen Euro. Bei der Market Unit "Nordic" hätten insbesondere operative Verbesserungen im Strom-Endkundengeschäft und in der Erzeugung aus Kern- und Wasserkraft sowie die Einbeziehung von Graninge zu einer Steigerung des EBIT um 46 Prozent auf 393 Millionen Euro geführt.

E.ON rechnet nunmehr für den gesamten Konzern mit einem zweistelligen prozentualen Ergebniszuwachs. "Unser erst vor einem Jahr abgeschlossenes Struktur- und Strategieprojekt on.top greift: In allen Market Units haben wir die Effizienz nochmals gesteigert und weitere operative Verbesserungen erzielt. Die Zahlen für das erste Halbjahr zeigen das eindrucksvoll. Daher haben wir den Ausblick für das Gesamtjahr 2004 erneut verbessert", kommentierte E.ON-Chef Ulf Bernotat.