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E.ON/Ruhrgas-Fusion: Ampere kauft Anteile von Stadtwerken Hannover zurück

Der Berliner Strombroker Ampere wird voraussichtlich wieder eigenständig: Wie das "Handelsblatt" berichtet, wollen die Stadtwerke Hannover ihren 75-prozentigen Anteil wieder zurückgeben. Das ist eine Folge der Verhandlungen zur E.ON/Ruhrgas-Fusion, gegen die Ampere sehr zum Ärger seiner Muttergesellschaft zunächst geklagt hatte.

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Für den Berliner Strombroker Ampere bringt die Fusion der Energiegiganten E.ON und Ruhrgas scheinbar die Eigenständigkeit zurück: Wie das "Handelsblatt" in seiner Online-Ausgabe berichtet, werden die Stadtwerke Hannover werden ihren 75-Prozent-Anteil an Ampere voraussichtlich wieder zurückgeben. Das sei bei den Gespräche mit E.ON ausgehandelt worden, heißt es weiter.

Ampere und seine Muttergesellschaft in Hannover hatten grundlegend unterschiedliche Auffassungen vom Vorgehen gegen die geplante Energiefusion. Während sich Ampere in seiner Existenz bedroht sah und Klage einreichte, konnten sich die Stadtwerke Hannover mit dem Zusammenschluss arrangieren. Darüber waren beide Unternehmen in den vergangenen Monaten immer wieder in Streit geraten.

Wie das "Handelsblatt" weiter schreibt, sieht die Einigung mit E.ON einen Rahmenvertrag zur Lieferung von Strom und Gas mit Ampere vor.

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