15 Milliarden Euro

E.ON plant erhöhte Kreditlinie

Als Maßnahme der Liquiditätsvorsorge will der E.ON-Konzern seine Kreditlinie auf 15 Milliarden Euro erhöhen. Das Unternehmen will damit seine Finanzierungspolitik, als Hauptschuldner für den gesamten Konzern zu agieren, weiter umsetzen. Dafür wurde ein internationales Bankenkonsortium beauftragt, das beabsichtigte Gesamtvolumen zu akquirieren.

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Die E.ON AG beabsichtigt, mit einem internationalen Bankenkonsortium eine Kreditlinie in Höhe von bis zu 15 Milliarden Euro zu vereinbaren. Diese Maßnahme soll der Liquiditätsvorsorge dienen, gab das Unternehmen jetzt bekannt. Eine bedeutende Inanspruchnahme sei derzeit nicht vorgesehen.

Bereits bestehende Kreditlinien von E.ON und Powergen im Gesamtvolumen von etwa vier Milliarden Euro würden durch die neue Kreditlinie ersetzt. E.ON will so seine Finanzierungspolitik, als Hauptschuldner für den gesamten Konzern zu agieren, weiter umsetzen. Dafür hat das Unternehmen Barclays Capital, Deutsche Bank und JP Morgan als Bookrunner sowie zusätzlich Citigroup, Dresdner Bank und HSBC damit beauftragt, das beabsichtigte Gesamtvolumen am syndizierten Kreditmarkt zu akquirieren. Die Syndizierung soll Anfang November begonnen werden.