Zeitungsberichte

E.ON kürzt Endesa-Angebot und äußert sich nicht zu Enel-Einstieg

Aufgrund einer Sonderdividende hat der E.ON-Konzern sein Angebot zur Übernahme des spanischen Versorgers Enel um etwa zwei Milliarden Euro gekürzt. Gleichzeitig verweigerte er jegliche Stellungnahme zu einem italienischen Zeitungsbericht, in dem von einer eventuellen Enel-Übernahme die Rede ist.

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Düsseldorf (red) - E.ON hat sein Übernahmeangebot für den spanischen Versorger Endesa um etwa zwei Milliarden Euro gekürzt, berichten das "Handelsblatt" in seiner Online-Ausgabe. Soviel sei Endesa nach der Zahlung einer Sonderdividende weniger wert.

Bereits bei Vorlage der Offerte im Februar sei klar gewesen, dass diese um die Gewinnausschüttung verringert werde, sagte ein E.ON-Sprecher dem Bericht zufolge. Die Spanier haben gestern wegen guter Ergebnisse eine Sonderdividende von 2,095 Euro gezahlt. Damit sinkt das E.ON-Angebot entsprechend von bislang 27,50 auf 25,405 Euro je Aktie und in der Gesamthöhe von etwa 29 auf knapp 27 Milliarden Euro.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, hat auch der spanische Versorger Gas Natural um die gezahlte Dividende verringert. Die bisher gültige Offerte lag bei etwa 22 Milliarden Euro.

Einem anderen Beitrag aus www.handelsblatt.vom zufolge, lehnt E.ON bisher eine Stellungnahme zu einem Zeitungsbericht ab, wonach im Fall eines Scheiterns der Endesa-Übernahme ein Angebot für den italienischen Versorger Enel vorgelegt werden soll. Die italienische Zeitung "Il Sole 24 Ore" hatte berichtet, neben E.ON hätten auch Finanzinvestoren Interesse an Enel. Zudem prüften Regierungsvertreter die Möglichkeit einer Fusion zwischen ENI und Enel.

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