E.ON-Konzern will 15,5 Milliarden Euro investieren

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In den kommenden drei Jahren plant der Düsseldorfer E.ON-Konzern Investitionen in Höhe von 15,5 Milliarden Euro. Von diesem Investitionsvolumen entfallen 73 Prozent auf die Kerngeschäfte Energie und Spezialchemie. Dabei sind noch keine Großakquisitionen in die Planung eingeflossen. Gut 38 Prozent des geplanten Volumens fließen ins Ausland.


Im Energiebereich (Strom, Gas, Wasser) sind Investitionen von 7,3 Milliarden Euro vorgesehen. Davon entfallen etwa 4,1 Milliarden Euro auf kleine und mittlere Akquisitionen. Bei den Sachanlagen liegt der Schwerpunkt mit 1,8 Milliarden Euro beim weiteren Ausbau der Stromtransport- und -verteilungsnetze. Etwa 80 Prozent der Energie-Investitionen entfallen auf Deutschland, die restlichen 20 Prozent auf Europa. Das Gesamtinvestitionsvolumen im Chemiebereich beträgt etwa 4,1 Milliarden Euro. Für den Immobilienbereich sind Investitionen von 1,2 Milliarden Euro vorgesehen. Mit etwa 80 Prozent entfällt der größte Teil davon auf den Bereich Wohnen Investment. Zweiter Investitionsschwerpunkt ist die weitere Internationalisierung der Energy Services. Für alle übrigen Bereiche ist eine Entkonsolidierung im Planungszeitraum unterstellt. Bis Ende 2003 ist für diese Geschäfte ein Investitionsvolumen von etwa 2,9 Milliarden Euro vorgesehen.


E.ON-Vorstandsvorsitzender Ulrich Hartmann: "Die Dreijahresplanung spiegelt die deutliche Fokussierung des E.ON-Konzerns wider. Über das bislang vorgesehene Investitionsprogramm hinaus beabsichtigen wir große Wachstumsschritte in unseren Kerngeschäften Energie und Spezialchemie. Unsere Finanzierungsmöglichkeiten reichen weit über das jetzt konkret geplante Volumen hinaus."