Vor Gericht

E.ON Hanse-Sammelklage: Verhandlung am 15. September

Am 15. September 2005 um 9.30 Uhr findet vor dem Landgericht Hamburg die mündliche Verhandlung in dem Verfahren gegen den Gasversorger E.ON Hanse statt. 52 Gaskunden haben mit Unterstützung der regionalen Verbraucherzentrale Sammelklage gegen die hohen Gaspreise eingereicht.

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Hamburg (red) - Das Landgericht Hamburg hat in dem Verfahren zur Sammelklage von 52 Hamburger Gaskunden gegen die E.ON Hanse AG wegen überhöhter Gaspreise den Termin zur mündlichen Verhandlung nun auf den 15. September 2005 um 9.30 Uhr angesetzt. Die Verhandlung ist öffentlich.

"Es geht um drei Ziele: Das Gericht soll erstens bestätigen, dass den Kunden nicht zumutbar ist zu warten, bis sich E.ON Hanse bequemt, sie auf Zahlung zu verklagen, zweitens den Gasversorger zur Vorlage seiner Preiskalkulation verpflichten und drittens den verlangten Preis für unbegründet oder unangemessen erklären", kommentierte Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg, die die Klage koordiniert und unterstützt. Er empfiehlt allen Gaskunden, an dem Prozess teilzunehmen.

Die E.ON Hanse AG hat seit Oktober letzten Jahres den Gaspreis drei Mal erhöht, zuletzt zum 1. August. Insgesamt stieg dadurch der Gaspreis um über 25 Prozent.

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