Ministererlaubnis

E.ON gibt Beteiligungen an EWE und VNG ab

Der Energiekonzern E.ON hat heute Vereinbarungen zur Abgabe ihrer Beteiligungen an EWE und VNG abgeschlossen. Damit werden alle Veräußerungsauflagen aus der Ministererlaubnis zum Ruhrgas-Erwerb vor Ablauf der entsprechenden Frist im Februar 2004 erfüllt. Bereits vollzogen sind die Verkäufe der Anteile an Bayerngas, Gelsenwasser und swb Bremen.

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Die 27,4-prozentige E.ON-Beteiligung an der EWE AG (Oldenburg) wird von der Energieverband Elbe-Weser Beteiligungsholding GmbH und der Weser-Ems Energiebeteiligungen GmbH übernommen. Die beiden EWE-Hauptaktionäre erwerben diese E.ON-Beteiligung im Rahmen ihrer Vorerwerbsrechte. E.ON erzielt aus der Abgabe der EWE-Anteile eigenen Angaben zufolge einen Erlös von 500 Millionen Euro und einen Konzernbuchgewinn in Höhe von knapp 200 Millionen Euro. Die Käufer beabsichtigen, den erworbenen Anteil an der Börse zu platzieren. An dem hierfür erwarteten Mehrerlös wird E.ON zudem partizipieren.

Kaufpreis für VNG-Beteiligung: 840 Millionen Euro

Darüber hinaus veräußert E.ON 32,1 Prozent ihrer insgesamt 42,1-prozentigen Beteiligung an der Leipziger Ferngasgesellschaft VNG an EWE. Die verbleibenden zehn Prozent wurden entsprechend den Auflagen in der Ministererlaubnis ostdeutschen Kommunen zum gleichen Preis angeboten. Soweit die Kommunen das Angebot nicht annehmen, wird EWE diese Aktien zusätzlich erwerben. Der Kaufpreis beträgt insgesamt fast 840 Millionen Euro.

E.ON-Vorstandsvorsitzender Wulf Bernotat dazu: "Mit der Abgabe unserer Anteile an EWE und VNG schließen wir das umfangreiche Desinvestitionsprogramm, das uns mit der Ministererlaubnis zur Ruhrgas-Übernahme auferlegt wurde, erfolgreich ab. Trotz des derzeit für Unternehmensverkäufe schwierigen Marktumfelds hat E.ON dabei hohe Erlöse erzielt. Gleichzeitig haben wir zukunftsfähige Lösungen für die abgegebenen Beteiligungsgesellschaften gefunden."