Transaktion

E.ON gibt Anteile an Bouygues Telecom vollständig ab

Der Bouygues-Konzern übt eine im Januar 2003 mit E.ON vereinbarte Call-Option zur Übernahme der verbleibenden 10,1-prozentigen Beteiligung an Bouygues Telecom mit Wirkung zum Jahresende 2003 aus. Der Ausübungspreis beträgt knapp 700 Millionen Euro inklusive aufgelaufener Zinsen und Gesellschafterdarlehen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Abgabe der ursprünglich knapp 16-prozentigen Bouygues Telecom-Beteiligung an Bouygues für insgesamt fast 1,1 Milliarden Euro war zum Jahresbeginn in zwei Schritten vereinbart worden. Bereits im Januar hatte E.ON in einem ersten Schritt 5,8 Prozent an dem drittgrößten Mobilfunkunternehmen Frankreichs für fast 400 Millionen Euro an Bouygues abgegeben. Für die Ausübung der zweiten Tranche hatten E.ON und Bouygues eine Call-Option mit einer Laufzeit von April 2003 bis Oktober 2005 fixiert.

E.ON erzielt aus der Abgabe ihrer gesamten Bouygues Telecom-Beteiligung einen Konzern-Buchgewinn von insgesamt etwa 800 Millionen Euro, davon gut 500 Millionen Euro aus dieser zweiten Tranche.

E.ON will so die konsequente Fokussierung auf das Kerngeschäft Energie weiter fortsetzen, bis auf Connect Austria wurden alle Telekommunikationsbeteiligungen für mehr als 24 Milliarden Euro verkauft.