Kredit-Weiterplatzierung

E.ON füllt Kassen für Endesa-Übernahme

Der deutsche Energiekonzern E.ON hat die Weiterplatzierung (Sub-Underwriting Phase) für die im Februar abgeschlossene Kreditlinie über 32 Milliarden Euro erfolgreich abgeschlossen. Diese Kreditlinie dient zur Unterstützung des Erwerbs von bis zu 100 Prozent der Aktien von Endesa.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Mit einem angebotenen Volumen von 46 Milliarden Euro von insgesamt 24 Banken war die Ausschreibung stark überzeichnet, teilte der Konzern heute mit. Die Kreditlinie sei die größte, die jemals für eine Kaufpreisfinanzierung in Europa zur Verfügung gestellt wurde. "Der Erfolg unterstreicht das große Vertrauen und die Reputation, die E.ON am internationalen Finanzmarkt genießt", kommentierte Dr. Erhard Schipporeit, Mitglied des Vorstandes der E.ON AG.

Als Bookrunner und Konsortialführer für die Kreditlinie fungieren Citigroup, Deutsche Bank, HSBC und JP Morgan. Die Kreditlinie wird aus zwei Tranchen bestehen: Tranche A macht zwei Drittel des Gesamtvolumens aus, läuft über ein Jahr und kann von E.ON bei Bedarf um ein weiteres Jahr verlängert werden. Tranche B stellt ein Drittel des Gesamtvolumens und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Kreditlinie wird voraussichtlich durch interne Mittel und verschiedene Kapitalmarkttransaktionen refinanziert. Die Kreditmarge orientiert sich an dem Rating von E.ON und beträgt 22,5 Basispunkte für Tranche A und 27,5 Basispunkte für Tranche B.