Nutzung erneuerbarer Energien steigern

E.ON fördert zehn Projekte zur Energiespeicherung

Sechs Millionen Euro stellt E.ON für Forschungsprojekte zur Energiespiecherung zur Verfügung. Dazu hat Unternehmenschef Wulf Bernotat gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan zehn Projekte internationaler Hochschulen und Institute mit dem E.ON Research Award ausgezeichnet.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Gefördert werden damit in diesem Jahr Vorhaben, die sich mit unterschiedlichen Methoden der Energiespeicherung beschäftigen: von hocheffizienten Batterien und neuen Wärmespeichern für dezentrale KWK-Anlagen über den Einsatz von Elektrofahrzeugen als mobile Speicher bis hin zu Druckluftspeichern auf dem Meeresboden. "Energiespeicherung ist der Schlüssel für den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien", betont Bernotat, da diese noch nicht grundlastfähig sind, "brauchen wir innovative Speichertechnologien".

Energiespeicherung ist das erste Thema der E.ON-Forschungsinitiative, in deren Rahmen das Unternehmen in den nächsten 10 Jahren 60 Millionen Euro für Forschungsvorhaben mit wechselnden Schwerpunkten bereitstellen will. Das Unternehmen betont, dass es sich dabei nicht um Auftragsforschung für E.ON handelt. Die gefundenen Ergebnisse bleiben Eigentum der Forscher und werden über Veröffentlichungen der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Energie in großem Maßstab zu speichern ist notwendig, wenn erneuerbare Energien wie die Windenergie, die nur bei günstigen Windverhältnissen Strom erzeugt, ihren vollen Beitrag zur Stromversorgung leisten wollen. Die Idee: Die Energie lädt Batterien oder wird umgewandelt, beispielsweise in Druckluft, und kann so auch dann abgerufen werden, wenn sich die Rotoren nicht drehen. Dadurch ließe sich der Beitrag Erneuerbarer zur Stromversorgung verstetigen.