In Planung

E.ON errichtet den größten Offshore-Windpark Großbritanniens

Anfang nächsten Jahres soll "Robin Rigg", der größte Offshore-Windpark Großbritanniens, mit einer Gesamtleistung von 180 Megawatt (MW) entstehen. E.ON UK plant nach Angaben des Düsseldorfer Mutterkonzerns den Bau von 60 Windkraftanlagen mit je drei MW Leistung vor der schottischen Küste.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Nach der für Frühjahr 2009 vorgesehenen Inbetriebnahme soll "Robin Rigg" jährlich rund 550 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Diese Menge deckt den durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 150.000 Haushalten, so die Mitteilung. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung werden mit "Robin Rigg" jährlich rund 230.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Die Gesamtinvestitionen für den Windpark liegen E.ON zufolge bei rund 500 Millionen Euro.

Bereits seit 2004 betreibt E.ON in Großbritannien den Offshore-Windpark "Scroby Sands" mit einer Gesamtleistung von 60 MW. In Deutschland und Dänemark ist das Unternehmen an mehreren Pilotprojekten für Offshore-Windparks beteiligt. Am Montag kündigte der Energiekonzern den Bau eines Parks westlich der Nordseeinsel Juist an.

E.ON-Vorstandsvorsitzender Wulf Bernotat: "Mit "Robin Rigg" leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Wir folgen damit zugleich unserer Strategie, den Anteil an erneuerbaren Energien, der konzernweit bei rund elf Prozent liegt, weiter auszubauen."

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