Ende in Sicht?

E.ON/Endesa: Auforderung zur endgültigen Angebotsabgabe

Der größte deutsche Energiekonzern E.ON muss für die angestrebte Übernahme des spanischen Versorgers Endesa bis zum kommenden Freitag offiziell sein Angebot bei der spanischen Börsenaufsicht einreichen. Dazu sei man von der Behörde aufgefordert worden, teilte E.ON am Donnerstag in Düsseldorf mit.

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Düsseldorf (ddp.djn/sm) - Er sei "unverändert zuversichtlich, die Transaktion erfolgreich abschließen zu können", sagte der E.ON Vorstandsvorsitzende Wulf Bernotat.

In den vergangenen Wochen hatten spanische Gerichte zwei einstweilige Verfügungen aufgehoben, mit denen die beiden Gebote von E.ON und dem ebenfalls an einer Endesa-Übernahme interessierten spanischen Konzern Gas Natural bislang blockiert waren.

Die Börsenaufsicht kann nach Erhalt der Offerten entscheiden, ob eines der Angebote oder beide Gebote den Aktionären vorgelegt werden. Die Anteilseigner haben dann voraussichtlich sechs Wochen Zeit für eine Entscheidung. Bislang liegen die beiden Angebote weit auseinander. Während E.ON bereit ist, 36,5 Milliarden Euro für Endesa zu bezahlen, bietet Gas Natural lediglich 24 Milliarden Euro.