Grünes Licht

E.ON darf slowakischen Energieversorger übernehmen

Mit der Genehmigung der slowakischen Kartellbehörde zur Übernahme von 49 Prozent am slowakischen Energieversorger ZSE durch E.ON wird der deutsche Energiegigant nun auch die unternehmerische Führung übernehmen. E.ON ist nunmehr an Gesellschaften in 17 Ländern Europas beteiligt und will erhebliche Synergien nutzen.

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Die slowakische Kartellbehörde hat E.ON Energie den Erwerb von 49 Prozent an der Zapadoslovenska energetika, a.s (ZSE) genehmigt. Damit übernimmt E.ON Energie auch die unternehmerische Führung der ZSE.

Mit einem Marktanteil von etwa 37 Prozent ist die ZSE der größte Energieversorger der Slowakei. Ihr Versorgungsgebiet umfasst die wachstumsstärkste Region des Landes, einschließlich der Hauptstadt Bratislava. Das Versorgungsgebiet der ZSE grenzt unmittelbar an das der tschechischen JME und der ungarischen Edasz. An beiden Unternehmen ist E.ON Energie beteiligt. Dieser regionale Zusammenhang soll die Möglichkeit zur Hebung von erheblichen Synergien ermöglichen.

Die E.ON Energie ist mit dem Erwerb der ZSE-Anteile nunmehr an Gesellschaften in 17 Ländern Europas beteiligt.