Grünes Licht

E.ON darf Powergen übernehmen

Die oberste amerikanische Regulierungsbehörde hat die Übernahme des britischen Energieversorgers Powergen und seiner amerikanischen Tochter durch die Münchner E.ON AG genehmigt.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Die US-amerikanische Federal Energy Regulatory Commission (FERC) hat die Übernahme des britischen Energieversorgers Powergen und seiner amerikanischen Tochter LG & E Energy durch E.ON genehmigt. Zuvor hatten bereits die Regulierungsbehörden der Bundesstaaten Kentucky und Virginia der Transaktion zugestimmt.

Ulrich Hartmann, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG: "Mit der FERC hat die erste amerikanische Bundesbehörde die Powergen-Akquisition genehmigt. Wir freuen uns über diese Zustimmung und werden uns weiterhin um eine zügige Durchführung der erforderlichen Genehmigungsverfahren, insbesondere durch die amerikanische Börsenaufsicht SEC und die EU-Kommission, bemühen. Wir gehen unverändert davon aus, die Transaktion im Frühjahr nächsten Jahres abschließen zu können." Nick Baldwin, Chief Executive von Powergen: "Die mit E.ON vereinbarte Transaktion ist gut für unsere Aktionäre, unsere Kunden in Großbritannien und USA sowie für unsere Mitarbeiter in beiden Ländern. Die Genehmigung der FERC ist ein wichtiger Schritt nach vorne, über den ich mich sehr freue."

E.ON hat im April ein bedingtes Übernahmeangebot für Powergen mit einem Volumen von insgesamt 15,3 Milliarden Euro veröffentlicht. Die Transaktion bedarf noch weiterer Genehmigungen in den USA und Großbritannien sowie von der EU-Kommission.