E.ON-Betriebsrat: Keine Kündigungen wegen Schließung von Kraftwerken

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Klare Worte des Gesamtbetriebsrats der E.ON Energie gestern in München: Bei der Stilllegung von Kraftwerken des aus der Fusion von Veba und Viag entstandenen Energiekonzerns E.ON wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben, versicherte der Vorsitzende Rainer Dücker.


In der vergangenen Woche hatte E.ON nicht nur angekündigt, Kraftwerke zu schließen, sondern auch insgesamt 15 000 Arbeitsplätze abzubauen. Während die bayrische Regierung die Kraftwerksschließungen dafür verantwortlich macht, schob Dücker die Schuld auf die "übergangslose Liberalisierung des Strommarktes". Schon am Freitag werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber erstmals zusammentreffen, um die weitere Vorgehensweise zu planen. Dabei steht die Gründung von Auffanggesellschaften ebenso im Raum, wie das Angebot des Vorruhestandes oder der Wechsel in eine andere Position.