Joint Venture

E.ON beteiligt sich an neuer Gaspipeline in Skandinavien

Der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON beteiligt sich an einem Joint Venture zur Planung einer neuen Erdgaspipeline in Skandinavien. Das Unternehmen steige mit 15 Prozent bei dem Projekt ein und sei damit einer der größten Partner. Insgesamt seien zehn Unternehmen aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland und Polen beteiligt.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp.djn/sm) - Dies gab die zuständige Konzerntochter E.ON Ruhrgas am Donnerstag bekannt. Die so genannte "Skanled-Pipeline" soll nach Angaben von E.ON norwegisches Erdgas nach Norwegen, Schweden und Dänemark transportieren. Über den endgültigen Bau der Leitung soll bis Ende 2009 entschieden werden. Spätestens 2012 sei dann der operative Start geplant, teilte das Unternehmen mit. Das Investitionsvolumen der Pipeline werde auf rund 900 Millionen Euro geschätzt. Insgesamt sollen rund sieben Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr durch die Pipeline fließen.

E.ON-Ruhrgas-Vorstand Jochen Weise sagte, das Projekt sei auch für E.ON "eminent wichtig", da der Konzern bereits erheblich in Schweden und Dänemark aktiv sei. Die Leitung trage zudem zur weiteren Diversifizierung der Gasbezüge in Europa bei und leiste damit einen wichtigen Beitrag für eine sichere Gasversorgung.