Erfreuliche Bilanz

E.ON Bayern will Gas- und Wärmegeschäft weiter ausbauen

Der im November 2001 ins Handelsregister eingetragene Regionalversorger E.ON Bayern hat heute in Regensburg eine erste Bilanz gezogen. Mit einem Stromabsatz von 34 Milliarden Kilowattstunden und einem Umsatz von 2,7 Milliarden Euro gehört das Unternehmen zu den größten deutschen Regionalversorgern.

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Mit einem Stromabsatz von 34 Milliarden Kilowattstunden und einem Umsatz von etwa 2,7 Milliarden Euro ist E.ON Bayern, einer der größten deutschen Regionalversorger, erfolgreich in sein erstes Geschäftsjahr gestartet. Am 28. November 2001 ist das Unternehmen E.ON Bayern mit Rückwirkung zum 1. Januar 2001 ins Handelsregister eingetragen worden.

"Wir haben eine Punktlandung hingelegt und sind gut gerüstet in das neue Jahr gestartet. Das neue Unternehmen hat nun die kritische Masse und das Potential, sich im Wettbewerb gut zu behaupten", zeigte sich Dr. Peter Deml, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, vom Erfolg überzeugt. Mit einem direkten Marktanteil von fast 50 Prozent sei E.ON Bayern mit deutlichen Abstand die Nummer eins auf dem bayerischen Strommarkt, so Deml weiter. Zu den insgesamt zwei Millionen Kunden des Energiedienstleisters zählen fast 1300 bayerische Kommunen, 142 private und kommunale Weiterverteiler wie etwa Stadtwerke und 15 000 Sondervertragskunden, die sich aus Groß-, Industrie- und Gewerbekunden zusammensetzen.

Als Kernelemente der mittel- und längerfristigen Unternehmensstrategie bezeichnete der Vorstandsvorsitzende Kostenführerschaft, Umgestaltung des Beteiligungsportfolios und den Ausbau des Gas- und Wärmegeschäfts. "E.ON Bayern muss sich rasch zu einem Endkunden-Gasversorger entwickeln." Das Gasgeschäft führe zugleich näher an den Wärmemarkt heran, der gute Wachstumschancen für Energieversorger biete. Konsequent fortsetzen wird das Unternehmen nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden den Weg der Kooperation mit Stadtwerken. In den vergangenen Jahren habe man mehr als 20 Beteiligungen an Stadtwerken erworben. "Die Strategie hat sich bewährt: Sie führt zu Synergien, an denen beide Seiten profitieren", betonte Deml.

Über Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz informierte Finanzvorstand Reimund Gotzel. E.ON Bayern hat im Jahr 2001 bei einem Umsatz von insgesamt 2,68 Milliarden Euro ein Jahresergebnis von 359,3 Millionen Euro erzielt. "Wir liegen damit im oberen Bereich dessen, was wir erwarten durften", kommentierte Gotzel.