Vorbildlich

E.ON Bayern verleiht Umweltpreis 2006

Unter der Schirmherrschaft des bayerischen Umweltministers hat E.ON Bayern zum zweiten Mal den E.ON Bayern-Umweltpreis verliehen. Er ist mit insgesamt 250 000 Euro dotiert. Zusätzlich wurden 60 000 Euro aus dem "Innovationsfonds Regenerative Energien" an Projekte zur Einsparung von Kohlendioxid vergeben.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Regensburg (red) - Mitmachen können Kommunen, Kirchen, Vereine, Initiativen und Unternehmen in Bayern. "Im Fokus stehen Vorhaben der Gegenwart und der Zukunft, die ohne Unterstützung nicht oder nur schwer realisierbar wären", erklärte Dr. Stefan Vogg, Mitglied des Vorstands der E.ON Bayern. "Unsere Zielsetzung lautet, ökologische Ideen in die Tat umzusetzen. Das ist in unseren Augen praktizierter Umweltschutz, von dem wir letztlich alle profitieren. Die Projekte, die wir heute auszeichnen, fördern den Einklang des öffentlichen Lebens mit der Natur und machen unsere Heimat damit wieder ein Stück lebenswerter", so Vogg weiter.

Insgesamt gingen knapp 300 Bewerbungen für den E.ON Bayern-Umweltpreis ein, zwei davon erwiesen sich als gleichwertige Projektideen von hoher Qualität. Deshalb hat sich die unabhängige Fachjury für zwei Hauptpreisträger entschieden, die mit jeweils 50 000 Euro ausgezeichnet werden. So wurde das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) in Würzburg für die Entwicklung von energieeffizienter regenerativer Kühltechnik ausgezeichnet. Und der Markt Stamsried erhielt den zweiten Hauptpreis für den Bau eines vollbiologischen Naturbades mit Einbindung in eine barocke Parkanlage.

Zu den weiteren Preisträgern gehören u.a. die Gemeinde Reichertshausen (Bau einer geothermischen Anlage), die Lokale Aktionsgruppe südlicher Steigerwald e.V. (Lebensraumverbesserung für die kleine Flussmuschel) und die Gemeinde Prutting (Reduzierung des Schadstoffeintrages in ein europaweit bedeutsames Übergangsmoor). Mit dem Sonderpreis aus dem "Innovationsfonds Regenerative Energien" wurden fünf Projekte ausgezeichnet. Den Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro erhielt die Bamberger Maria Ward-Schule für den Betrieb einer modernen Heizungsanlage auf Basis regional wachsender Rohstoffe.