Nichts als Ärger!

E.ON Bayern: DSA-Kunden in der Notstromversorgung

Wegen ausstehender Zahlungen ist die Hamburger DSA Deutsche Strom AG nicht mehr zur Nutzung des E.ON-Bayern Netzes berechtigt. Aus diesem Grund werden etwa 5000 DSA-Kunden nun wieder von ihren örtlichen Netzbetreibern im Rahmen einer dreimonatigen Notstromversorgung beliefert. Da dies sehr teuer ist, sollten sich die Kunden die weitere Vorgehensweise schnell überlegen.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Diskussionen um die Rechtmäßigkeit von zurückgehaltenen Netznutzungszahlungen hin oder her (das strom magazin berichtete, bitte lesen Sie hier) - jetzt hat es auch etwa 5000 DSA-Kunden im Netzgebiet von E.ON Bayern erwischt. Wie E.ON Bayern heute mitteilte, ist die DSA Deutsche Strom AG wegen der ausstehenden Zahlungen nicht mehr zur Nutzung des E.ON Bayern-Netzes berechtigt.

Aus diesem Grund hätten die örtlichen Netzbetreiber die Notstromversorgung eingeleitet. Diese wird übergangslos zunächst für einen Zeitraum von maximal drei Monaten durchgeführt. Da die Notversorgung relativ teuer ist (es wird der Allgemeine Tarif abgerechnet), sollten sich die betroffenen Kunden so schnell wie möglich die weitere Vorgehensweise überlegen. E.ON Bayern empfiehlt natürlich, einen regulären Versorgungsvertrag abzuschließen. Genauso gut besteht aber auch die Möglichkeit, einen Vertrag mit einem anderen bundesweiten Stromversorger einzugehen. Ein kleiner Tipp noch: Lesen Sie Ihren Zähler so schnell wie möglich ab, damit Sie wissen, bei welchem Zählerstand die Notstromversorgung eingesetzt hat. Dann können Sie sowohl die Endabrechnung der DSA, als auch die Notstromabrechnung ihres regionalen Energieversorgers besser kontrollieren.

Wer sich entschließt, bei E.ON Bayern zu bleiben oder wer Fragen hat, kann folgende Hotline nutzen: 0800-2030601.