Kooperation

E.ON, AREVA und Siemens wollen gemeinsam Atomkraftwerke bauen

E.ON, AREVA und Siemens haben eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit im Bereich Kernenergie unterzeichnet. Diese umfasst den Bau von Kraftwerken sowie die Weiterentwicklung und Forschung. Zudem wollen E.ON und AREVA eine Partnerschaft für Service und Wartung abschließen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Essen (red) - Die Absichtserklärung sieht eine Kooperation im Bereich von Kraftwerksneubauten des E.ON-Konzerns in Großbritannien vor. In diesem Rahmen wird E.ON den hochmodernen 1.600 MW Druckwasserreaktor (EPR) der AREVA und den konventionellen Kraftwerksteil von Siemens für den Bau von neuen Kernkraftwerken in Großbritannien wählen.

E.ON hat zudem vereinbart, bei der Weiterentwicklung des hochmodernen 1.250 MW Siedewasserreaktors SWR 1000 mit der AREVA zusammenzuarbeiten. Zusammen mit dem EPR bietet dieser Reaktor aus heutiger Sicht das Höchstmaß an Sicherheit beim Einsatz von Kernkraft. E.ON will dieses Modell für ihre neuen Kraftwerke im mittleren Leistungsbereich bevorzugt einsetzen. Beim konventionellen Teil dieses Reaktors wird E.ON mit Siemens zusammenarbeiten.

Die drei Unternehmen beabsichtigen darüber hinaus eine Kooperation bei Forschung und Entwicklung. Außerdem werden E.ON und AREVA in eine langfristige Partnerschaft in den Bereichen Service und Wartung für bestehende und neue Kernkraftwerke einsteigen.