Neue Studie

e-Learning und Change - wo stehen die EVUs aktuell?

Der steigende Wettbewerbs- und Kostendruck sowie die großen Herausforderungen der Kunden- und Serviceorientierung stellen die bisherigen Strukturen der Energieversorgungsunternehmen (EVUs) vor neue Herausforderungen. Der daraus resultierende Weiterentwicklungs- und Weiterbildungsbedarf sollte so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Einer aktuellen Studie der CoC Center of Communication AG zufolge, stellt e-Learning auch für Energieversorger ein wichtiges Change-Instrument dar. Sie können damit den Umgang mit den neuen - elektronischen - Medien trainieren und die Möglichkeiten der e-Kommunikation (z.B. Newsletter, virtuelle Teamarbeit oder Projektmanagement) schnell und effektiv erlernen.

Wettbewerbs- und Kostendruck sowie die großen Herausforderungen der Kunden- und Serviceorientierung würden die Energieversorger vor tiefgreifende Veränderungen stellen. Fusionen, Outsourcing und Steigerung der Effizienz verändern eingespielte und "liebgewonnene" Prozesse und Strukturen, heißt es in der Studie. Diese Veränderungen müssen von den Führungskräften und Mitarbeitern aktiv aufgenommen und umgesetzt werden und sie sind darüber hinaus zusätzlich zum operativen Geschäft zu bewältigen. Befragt wurden 17 Unternehmen. Ergebnis: EVU's sind in der Umsetzung der e-Themen und auch beim e-Learning noch ein "Schlusslicht" in der deutschen Industrielandschaft. Eine Ausnahme stellen einzelne Zentralbereiche der führenden Verbundunternehmen dar.

Der Fokus der Studie lag auf e-Learning und e-Change, unter Einbeziehung der e-HR-Themen, Wissensmanagement, Mitarbeiter-Portale und e-Kommunikation. Fünf Trends: (1) Einsatzbereiche für e-Learning werden vor allem in den klassischen Bereichen PC-Anwenderschulungen, Internet-Nutzung und Sprachen gesehen, (2) die tutorielle Betreuung wird für die Akzeptanz von e-Kursen und zur Unterstützung der Lernenden als notwendig erachtet, (3) 90 Prozent der Mitarbeiter von EVUs sind nach Einschätzung der befragten Personalentwickler bereit, zwei bis vier oder mehr Stunden für eine e-Schulung aufzubringen, (4) das Einsparungspotenzial durch e-Learning-Maßnahmen wird auf etwa 50 Prozent gegenüber den klassischen Präsenztrainings geschätzt und (5) über 90 Prozent der befragten Personalentwickler haben bisher keine oder nur in geringem Umfang Erfahrungen mit e-Learning gesammelt.

Die Studie gibt es für 49 Euro bei r.nacke@c-o-c.de.