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E-Energy Studie: Durch Kommunikation mehr Energieeffizienz

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten nach einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums BMWi) entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Elektrizitätsversorgung von der Produktion bis zum Endverbraucher ein wichtiges Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Dies ist das Ergebnis der BMWi-Studie "Potenziale der Informations- und Kommunikations-Technologien zur Optimierung der Energieversorgung und des Energieverbrauchs" (E-Energy-Studie). Die Studie wurde vom WIK Consult in Bad Honnef sowie vom Fraunhofer-Verbund Energie erstellt und kann im BMWi-Internetportal in der Rubrik Publikationen herunter geladen werden.

Nach Einschätzung der Experten können neue elektronische Online-Steuerungs- und -Kontrollsysteme sowie digitale Informations-, Kommunikations- und Transaktionsprozesse eine wirkungsvolle Antwort auf die aktuellen Herausforderungen des Strukturwandels in der Energiewirtschaft geben. Denn mit der zunehmenden Liberalisierung der Energiemärkte, Dezentralisierung der Energieerzeugung und Notwendigkeit des rationellen Energieeinsatzes bilden sich ganz neue, zukünftig hochgradig verteilte Wertschöpfungsprozesse und -strukturen heraus. Diese erfordern neue Organisationsprozesse und Interaktionsmechanismen zwischen Stromerzeugern und Stromverbrauchern.

Besondere technologische und wirtschaftliche Chancen bestehen darin, effiziente elektronische Online-Interaktionssysteme und Anwendungen zu schaffen, die von der Erzeugung über Transport und Verteilung bis hin zum Verbrauch elektrischer Energie alle Segmente des Strommarktes integrieren. Auf flexible und intelligente Weise können Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt und ressourcenschonend gesteuert werden. Das legt neue Reserven zur Effizienzsteigerung frei und betrifft sowohl den Geschäfts- und Rechtsverkehr als auch technischen Betrieb.

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