Urteil

e.dis geht gegen die Allgemeine Deutsche Energie-Wacht vor

Das Landgericht Berlin hat zwei Urteile gegen die Allgemeine Deutsche Energie-Wacht "Nikolas Tesla e.V." (ADEW) wegen unzulässiger Rechtsberatung und wegen Täuschung über die Gemeinnützigkeit erlassen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com
Das Landgericht Berlin hat zwei Urteile gegen die Allgemeine Deutsche Energie-Wacht "Nikolas Tesla e.V." (ADEW) wegen unzulässiger Rechtsberatung und wegen Täuschung über die Gemeinnützigkeit erlassen. Auch im Netzgebiet des Fürstenwalder Energieversorgers e.dis Energie Nord AG hätten ADEW-Mitarbeiter mehrfach versucht, bei Firmen und Privatkunden eine Überprüfung der Stromrechnungen der letzten Jahre vorzunehmen und die angeblich zu viel gezahlten Beträge gegen ein hohes anteiliges Honorar zurückerstatten zu lassen, heißt es in einer Erklärung der e.dis. Im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit hätte sich die ADEW selbst als "Verbraucherschutzverein" bezeichnet, was das Landgericht Berlin als "irreführend" untersagt hat. Auch die Behauptung vom ADEW, sie handele "selbstlos", wurde durch das Gericht untersagt, weil der Verein nicht uneigennützig handele. Vielmehr kooperiere der Verein mit der Firma TeslaNet und versuche so Geschäfte zu vermitteln und "TeslaNet die Erzielung von Einnahmen zu ermöglichen", befand das Gericht.


In diesem Zusammenhang weist die e.dis noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass ihre Mitarbeiter keine Verträge an der Haustür anbieten. Bei Unklarheiten sollte unter Fon: 0180-1213140 nachgefragt werden.