Wettbewerb

e.dis erwirkt einstweilige Verfügung gegen ares

Weil ares in Kundenschreiben den Eindruck erweckt hatte, zwischen dem Unternehmen und dem angesprochenen Kunden sei ein Stromliefervertrag zustande gekommen, hat die e.dis Energie Nord AG eine einstweilige Verfügung erwirkt.

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Das Landgericht Berlin hat jetzt gegen den Berliner Stromversorger ares Energie-direkt GmbH eine einstweilige Verfügung (Geschäftszeichen 16.O.533/01) erlassen. Darin wird ares untersagt, "im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs gegenüber Kunden der Antragstellerin (e.dis Energie Nord AG, d. Red.) den unzutreffenden Eindruck zu erwecken, zwischen den so angesprochenen Kunden und der Antragsgegnerin (ares, d. Red.) sei ein Stromliefervertrag zustande gekommen".

Ausgangspunkt der Verfügung war die Tatsache, dass ares an e.dis-Kunden Briefe verschickt hat, in denen e.dis-Kunden von ares als neue ares-Kunden begrüßt worden sind, obwohl diese Kunden nie Vertragsbeziehungen zu ares eingegangen waren. Konkret belegt worden ist dies an Hand eines Falles einer Kundin im brandenburgischen Hennigsdorf. Die Kosten des Verfahrens hat ares zu tragen.