Rechtsstreit

E.DIS AG erwirkt einstweilige Verfügung gegen ares

Der Fürstenwalder Regionalversorger E.DIS geht weiter gegen Wettbewerbsverstöße vor: Weil eine E.DIS-Kundin unaufgefordert angerufen und ihr anschließend ein Infopaket des Berliner Stromversorgers ares geschickt wurde, erwirkte E.DIS vor dem Berliner Landgericht eine einstweilige Verfügung. Nun darf ares niemanden mehr zu geschäftlichen Zwecken unaufgefordert anrufen.

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Die Fürstenwalder E.DIS Aktiengesellschaft hat gegen die Berliner ares Energie-direkt GmbH beim Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung (Geschäftszeichen 97.O.112/02) erwirkt. Diese untersagt ares, "im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs Privatpersonen ohne deren Einverständnis anzurufen und/oder anrufen zu lassen"

Wie E.DIS Ende Mai erfahren haben will, hatte ares unter dem Vorwand einer Meinungsumfrage zur Stromversorgung unaufgefordert Privatpersonen, insbesondere E.DIS-Kunden, angerufen. In einem konkret belegten Fall wurde der Gesprächspartnerin im Anschluss an das Gespräch ein "Infopaket" mit Werbematerial zugesandt.