Note: mangelhaft

E-Bikes mit enttäuschenden Testergebnissen

Elektrofahrräder haben trotz ihres hohen Preises häufig gravierende Mängel. Neun von 16 getesteten Pedelecs bekamen von der Stiftung Warentest nur die Note "Mangelhaft", wie die Zeitschrift "test" vergangene Woche aus ihrer Juni-Ausgabe berichtete. Von gravierenden Vorkommnissen wie Bremsversagen, Rahmen- und Lenkerbruch ist die Rede.

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Berlin (AFP/red) - Im Belastungstest der E-Bikes über 20.000 Kilometer - das entspricht bei einer angenommenen Lebensdauer der Fahrräder von fünf Jahren einer durchschnittlichen Strecke von elf Kilometern pro Tag - kam es demnach zweimal zum Rahmenbruch und dreimal zum Lenkerbruch. Drei Elektroräder hatten zu schwache Bremsen.

Ungeahnte Nebenwirkungen

Bei Elektrofahrrädern wird der Fahrer durch einen kleinen Motor beim Treten unterstützt. Das kann bei Gegenwind oder Bergfahrten sehr hilfreich sein. Die Tester prüften Fahrverhalten, Sicherheit und Antriebssystem von 16 Pedelecs zwischen 700 und 2690 Euro. Zusätzlich zum "enttäuschenden Ergebnis" dieser Tests bemängelten die Tester zudem, dass sich vier der Modelle als Störsender herausstellten. Sie können demnach den Funkverkehr von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen als auch den Radio- oder Fernsehempfang in einem Radius von bis zu 100 Metern massiv beeinträchtigen.

Quelle: AFP