Himmlisch

Duisburger Kirchengemeinden machen sich fit in Sachen Energie

Die Gemeindeverbände der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Stadt Duisburg steigen in das "Energienetzwerk NRW" ein und wollen damit den Energieverbrauch ihrer Liegenschaften reduzieren. Kostenreduzierung und Umweltbelastung waren bei dieser Entscheidung ausschlaggebend.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Das "Energienetzwerk NRW in Duisburg" erhält Verstärkung von höchster Ebene: Die Gemeindeverbände der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Stadt Duisburg steigen in das Netzwerk ein, das die Energieagentur NRW gemeinsam mit fünf Städten aus dem erweiterten Ruhrgebiet (Duisburg, Gelsenkirchen, Hattingen, Ahlen, Oer-Erkenschwick) aufbaut.

Kirchliche Liegenschaften wie Gemeindehäuser oder Kindergärten bergen eine Vielzahl von energetischen Einsparpotenzialen. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten schlagen die Betriebskosten für Strom, Heizung und Wasser besonders zu Buche und würden deshalb einen erfolgversprechenden Ansatzpunkt für Kostenreduzierung und Umweltentlastung bieten. Bereits ein verändertes Nutzerverhalten der Gemeindemitglieder könnte dabei zu Einsparungen bis zu 15 Prozent führen, ohne Komfortverlust und aufwändige Investitionen. Die Beratung des Netzwerks bietet dafür praktisches Know-how für Haupt- und Ehrenamtliche, Küster und Hausmeister, Funktionsträger der Kirchen und Gemeindemitglieder.