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BemängeltDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) bemängelt die Anzahl der Entsorgungsstellen für Energiesparlampen. Zu wenig Geschäfte bieten die Entsorgung der Lampen an. Wenn die Lampen nicht ordnungsgemäß entsorgt werden, gelangt Quecksilber unkontrolliert in die Umwelt.
Berlin (ddp/red) - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Rückgabemöglichkeiten von Energiesparlampen als unzureichend kritisiert. Sowohl die gesetzlich vorgeschriebenen Sammelstellen in den Kommunen als auch die freiwilligen Initiativen des Handels zur Entsorgung der Lampen seien deutlich begrenzt, teilte die Organisation am Dienstag in Berlin mit.
Im vergangenen Jahr seien von 120 Millionen Altlampen insgesamt 43,5 Millionen umweltgerecht entwertet worden. Das entspreche einer durchschnittlichen Sammelquote von 35 Prozent. Durch die nicht ordnungsgemäße Verwertung der übrigen knapp 80 Millionen Lampen gelangten jährlich mehrere hundert Kilogramm Quecksilber unkontrolliert in die Umwelt.
(Foto / Abb.: Fotolia.de / Alain Lavanchy)
Darüber hinaus besuchte die Umwelthilfe nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten 124 Einzelhandelsgeschäfte wie Drogerien, Baumärkte und Elektrofachgeschäfte. Nur acht Prozent der überprüften Läden hätten am Verkaufsregal über die Entsorgungspflichten der Kunden und die entsprechenden Rückgabemöglichkeiten informiert. Daneben habe nur jeder fünfte Händler (19 Prozent) selbst Sammelstellen angeboten.
Ab 1. September greift die zweite Stufe der EG-Verordnung zu Haushaltslampen, das "Glühbirnen-Verbot". Dann können herkömmliche Glühlampen ab 60 Watt Stärke nicht mehr in den Handel gebracht werden. Seit September 2009 wurde bereits die Glühlampe mit einer Stärke von 100 Watt aus dem Handel genommen.
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