Finanzierung durch Ökostrom

Düsseldorfer Rheinbad bekommt Photovoltaikanlage

Der erste Spatenstich im Rheinbad ist am heutigen Mittwoch erfolgt, bis Jahresende soll die Anlage stehen. Pro Jahr sollen etwa 3.600 Kilowattstunden Strom mit der Hilfe der Sonne erzeugt werden. Der Einstieg zum Winter ist nach Angaben der Betreiber ideal.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - In einigen Wochen soll im Rheinbad im Düsseldorfer Norden mit einer Photovoltaikanlage umweltfreundlich Strom erzeugt werden. Der erste Spatenstich ist jetzt erfolgt; am heutigen Mittwoch begannen die Arbeiten der Stadtwerke Düsseldorf und der Bädergesellschaft. Mitten auf der Liegewiese im Kinderbereich werden drei jeweils 15 Quadratmeter große Photovoltaikmodule in knapp drei Meter Höhe die Sonne einfangen und daraus umweltfreundlich Strom erzeugen. Die Arbeiten sollen, abhängig von der Wetterlage, bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Häufig wird die Erzeugung von Sonnenstrom mit den Sommermonaten verbunden. Was viele nicht wissen: Kalte Temperaturen sind für die Erzeugung sogar förderlich - ideal ist ein kalter Wintertag mit strahlender Sonne. Die drei Module im Rheinbad sollen über das Jahr verteilt rund 3.600 Kilowattstunden erzeugen – das entspricht ungefähr dem jährlichen Verbrauch einer vierköpfigen Familie. Interessierte Badegäste können Wissenswertes rund um die Anlage, zum Beispiel die Menge des produzierten Stroms, an einer Infostelle in unmittelbarer Nachbarschaft zur Anlage erfahren.

Ein Großteil der Kosten wird aus den Erlösen der Ökostromprodukte der Stadtwerke finanziert: So fließen 52.000 Euro aus einem Fonds, der aus Geldern des bisherigen Ökostromprodukts "energreen" gebildet wurde; etwa 15.000 Euro werden aus dem Verkauf von "Naturrhein-Strom", dem aktuellen Ökostromangebot der Stadtwerke Düsseldorf, beigesteuert.