Energie sparen

DStGB fordert Zuschüsse für Gebäudesanierung von Schulen

Zur Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele ist ein sparsamer Umgang mit Energie durch Verbraucher, aber auch durch die öffentliche Hand, nötig. Daher fordert der DStGB von Bund und Ländern Zuschüsse für die energetische Sanierung von Schulen und Kindergärten.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Saarbrücken (red) - Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) Roland Schäfer macht deutlich, dass es in Deutschland etwa 40.000 Schulen und rund 50.000 Kindergärten gebe, "von denen über die Hälfte, speziell die großen Schulzentren der 1960er und 1970er Jahre, dringend energetisch sanierungsbedürftig sind."

Da sich viele Städte und Gemeinden in Haushaltsnotlagen diese Investitionen jedoch nicht Leisten können, seien Investitionszuschüsse von Land und Bund nötig, so Schäfer. Allein durch zinsverbilligte Kreditprogramme könnten der "erhebliche Sanierungsstau" in Schulen und Kindergärten nicht abgebaut werden. Der DstGB gehe von einem bundesweiten Investitionsbedarf im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich aus. "Dem müssen die Finanzhilfen durch Bund und Länder, zu denen auch die Kommunen im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag leisten werden, Rechnung tragen", betonte Schäfer.

Da sich die energetische Gebäudesanierung bereits nach fünf bis acht Jahren rechne, seien die Gelder sinnvoll angelegt. Zudem würden neben der Umwelt auch Schüler und die Bildung sowie die lokale und regionale Bauwirtschaft profitieren, betont Schäfer abschließend.