DSA verlängert Rücksendefrist bis 17. März

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Der Hamburger Stromanbieter DSA Deutsche Strom AG hat in den letzten Tagen über 50 000 Schreiben an Kunden der abos energie AG und der Zweitausend-Stromvertrieb AG verschickt. Beide Unternehmen wollen mit Hilfe des erfolgreichen Hamburger Newcomers ihre Kunden weiter mit Strom versorgen, da sie aus finanziellen Gründen dazu allein nicht mehr in der Lage sind (das strom magazin berichtete bereits mehrfach).


Allerdings beinhaltete das Schreiben der DSA - je nach Schnelligkeit der Post - zum Teil nur eine Rücksendefrist der Vollmacht von einem Tag, was viele Kunden als "Überrumplung" empfunden. Wie der Vertriebsdirektor der DSA, Klaus Aundrup, dem strom magazin mitteilte, war dies in keiner Weise beabsichtigt. Eine kurze Terminierung in dem Anschreiben sei jedoch erforderlich, um für möglichst viele Kunden die Weiterbelieferung zu organisieren, erklärte er. Um weiterhin guten Kundenservice bieten zu können, hat die DSA das Personal aufgestockt und wird auch an den Wochenenden die Bearbeitung fortsetzen. Deshalb genügt eine Rücksendung der Einverständniserklärung bis zum 17. März.


Aundrup liegen zudem viele Fälle von Nötigung der betroffenen Kunden seitens der örtlichen Versorger vor. Er hat vor, diese an die neue Task Force von Wirtschaftsminister Müller weiterzugeben und rät allen Kunden, sich nicht verunsichern zu lassen.