Neuer Ärger

DSA-Kunden im DEW-Netzgebiet werden wieder pflichtversorgt

Jetzt hat auch die Dortmunder DEW die Faxen dicke und liefert seit April im Rahmen der Pflichtversorgung Strom an die etwa 300 DSA-Kunden in ihrem Netzgebiet. Der Grund ist ebenso bekannt wie die Scherereien, die den Kunden daraus entstehen: Die DSA zahlt absichtlich die Netznutzung nicht, weil die Netznutzungspreise ihrer Meinung nach überhöht sind.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Jetzt sind auch die Dortmunder DSA-Kunden von der Firmenpolitik ihres Hamburger Stromversorgers betroffen: Medienberichten zufolge werden 300 ehemalige DSA-Kunden im Netzgebiet der Dortmunder Energie- und Wasserversorgungs GmbH (DEW) seit Anfang April wieder von ihrem Regionalversorger im Rahmen der Allgemeinen Tarife mit Strom pflichtversorgt.

Bekannter Grund sind ausstehende Zahlungen der DSA. Diese verweigert absichtlich Zahlungen an Unternehmen, die ihrer Meinung nach überhöhte Netznutzungspreise verlangen oder einen Datenabgleich verweigern. Die DEW hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit der DSA ruhen zu lassen, bis alle Zahlungen geleistet wurden.