Kein Anschluss...

DSA: Hotline nicht erreichbar

Der Hamburger Stromanbieter DSA bleibt in aller Munde: Derzeit gibt es wieder verstärkte Gerüchte zu einer möglichen Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens. Und dann ist seit heute morgen die Hotline nicht mehr erreichbar. Nach Angaben der DSA handelt es sich dabei aber um technische Probleme.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Seit einigen Tagen gibt es (mal wieder) Gerüchte über eine drohende Insolvenz des Hamburger Stromanbieters DSA Deutsche Strom AG. Verstärkt werden sie allein dadurch, dass dem Anbieter mittlerweile von allen großen Netzbetreibern die Verträge gekündigt wurden. Neben EnBW und E.ON, die die Netznutzungsverträge gekündigt haben, haben VEAG (zum 15. Mai) und RWE Net (zum 28. Mai) den zur Versorgung wichtigen Bilanzkreisvertrag aufgelöst. Grund sind hier wie dort die ausstehenden Zahlungen von Netznutzungsentgelten.

Zudem wurde in der letzten Woche bekannt, dass DSA-Chef Jens Schack, allen Mitarbeitern einer "Housebutler GmbH" gekündigt hat. Dieses Unternehmen, dessen Geschäftsführer ebenfalls Jens Schack ist, betrieb bisher die Kundenhotline der DSA. Heute bekamen die Kunden die Auswirkungen davon zu spüren: Unter der Hotlinenummer ertönt "Kein Anschluss unter dieser Nummer". Auch die Internetseite der DSA ist derzeit nicht erreichbar.

Eine Nachfrage des strom magazins bei DSA-Pressesprecherin Ina-Vanessa Skorka ergab, dass es sich nur um kurzfristige Probleme handelt. Die Hotline wird auf DSA-Mitarbeiter umgeleitet und soll alsbald wieder funktionstüchtig sein. So lange können Kunden den Service unter 040-65031128 erreichen. Auch die Internetseite soll bald wieder erreichbar sein.

Das strom magazin wird weiterhin aktiv die Entwicklungen in Hamburg verfolgen.