Wettbewerb beendet

"Druckluft effizient" sieht Druckluftanlagen auf hohem Niveau

Bei dem diesjährigen Wettbewerb der Informationskampagne "Druckluft effizient" wurden Unternehmen gesucht, die ihre Druckluftanlagen optimieren wollen. Alle der 21 eingereichten Projekte seien sehr positiv zu bewerten, wobei das persönliches Engagement der Führungskräfte der Unternehmen eine entscheidende Rolle spiele.

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Berlin/Karlsruhe/Frankfurt am Main (red) - Auf hohe Resonanz bei der Industrie ist der diesjährige Wettbewerb der Informationskampagne "Druckluft effizient" gestoßen. Insgesamt 21 Unternehmen beteiligten sich an der Ausschreibung. Gesucht wurden Unternehmen, die die Optimierung ihrer Druckluftanlage konsequent verfolgen und umsetzen. Die von den Projektträgern und den Industriepartnern gebildete Jury bewertete die eingereichten Projekte insgesamt sehr positiv. "Wenn alle Druckluftanlagen in Industrie und Gewerbe auf dem Stand der eingereichten Vorschläge wären, hätte die Industrie bereits Energiekosten gespart und einen bedeutenden Beitrag zur Verminderung von CO2-Emissionen geleistet", erläuterte Dr. Peter Radgen vom Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI).

Im Wettbewerb kristallisierte sich ein breites Spitzenfeld heraus, ohne dass sich ein klarer Sieger durchsetzen konnte. Die Druckluftanlagen fast aller Bewerber beeindruckten durch Energiekonzepte, die eine systematische Abstimmung aller Systemkomponenten zum Ziel haben, so das Ergebnis der Kampagne. Dabei konnte sich keine Druckluftanlage uneingeschränkt vom vorderen Bewerberfeld absetzen. Großes Lob fanden die Steuerungs- und Regelungssysteme der vorgestellten Anlagen. Sehr positiv nahm die Jury zur Kenntnis, dass viele der Wettbewerbs-Teilnehmer ihre Druckluftanlagen mit niedrigem und damit energieeffizientem Betriebsdruck betreiben. Auch die Wärmerückgewinnungskonzepte, die Einbindung der Anlagen in die Leittechnik und eine regelmäßige Leckageüberwachung, die inzwischen von vielen Unternehmen durchgeführt wird, stießen bei der Jury auf Anerkennung.

Bei der Beurteilung der einzelnen Wettbewerbsbeiträge zeigte sich, dass persönliches Engagement der Führungskräfte ein sehr wichtiger Faktor für die Durchsetzung von energieeffizienter Drucklufttechnik im Betrieb ist. Um optimale Voraussetzungen für eine energieeffiziente Druckluftnutzung zu schaffen, setzen viele der Wettbewerbsteilnehmer deshalb auf Mitarbeitersensibilisierung und ein gutes Informationssystem, zum Beispiel durch die regelmäßige Erfassung der Druckluftkosten.

"Druckluft effizient" startete im Frühjahr 2001 als bundesweite Energiesparkampagne für Druckluft-Anwender. Durch praxisnahe Angebote informiert sie Betreiber von Druckluftanlagen über die zahlreichen Möglichkeiten der Energie- und Kosteneinsparung. Partner sind die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) - das die Kampagne fachlich leitet - sowie der VDMA Fachverband Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) sowie zahlreiche Industriepartner unterstützen Druckluft effizient.