In Planung

Dresdner Bank und Gazprom planen Joint Venture zum Emissionshandel

Die Dresdner Bank und der russische Energiekonzern Gazprom wollen ein Joint Venture zur Beteiligung am sich rasant entwickelnden Emissionshandelsmarkt ins Leben rufen. Dazu soll ein gemeinsames Unternehmen mit Sitz in Luxemburg gegründet werden.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Frankfurt am Main/Moskau (ddp/sm) - Das Gemeinschaftsunternehmen soll sich an Klimaschutzprojekten beteiligen, die durch die Mechanismen des Kyoto-Protokolls Emissionszertifikate hervorbringen, teilten die Dresdner Bank und die Gazprom-Tochter Gazprombank am Dienstag mit. Diese Zertifikate würden dann auf Sekundärmarktbasis Anlegern für den Weiterverkauf angeboten.

Das Unternehmen mit dem Namen The Carbon Trade & Finance SICAR S. A. werde als ein 50/50-Joint-Venture in Luxemburg eingetragen. Der entsprechende Antrag zur Aufnahme der Tätigkeit werde in Kürze bei der Luxemburger Bankaufsichtsbehörde eingereicht. Das Joint Venture sei von der EU-Kommission genehmigt worden. Die Mitwirkung der Dresdner Bank erfolge durch ihre Investmentbank Dresdner Kleinwort.