Umgerüstet

Drei Unternehmen nehmen Produktion im ehemaligen AKW Lubmin auf

Im früheren Maschinenhaus des stillgelegten Atomkraftwerks Lubmin haben letzte Woche drei Unternehmen die Produktion aufgenommen. In den vergangenen Monaten wurde das Maschinenhaus entkernt und umgerüstet. Für die nächsten Jahre wird die Ansiedlung weiterer Unternehmen erwartet.

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Lubmin (ddp-nrd/sm) - Die Ansiedlung der MAB Modul- und Anlagenbau GmbH, der Lubminer Korrosionsschutz GmbH und des Kranherstellers Liebherr schaffe Perspektiven für die ganze Region, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) beim offiziellen Produktionsstart. Nach Angaben der Unternehmen sollen zunächst rund 300 neue Arbeitsplätze entstehen. Es wird erwartet, dass sich auf dem etwa 140 Hektar großen Industriegelände in den nächsten Jahren mehr als zehn Unternehmen ansiedeln.

Für die neuen Produktionsstätten war in den vergangenen Monaten das fast einen Kilometer lange Maschinenhaus weitgehend entkernt und entsprechend umgerüstet worden. Dafür ging die Energiewerke Nord GmbH als bundeseigener Rechtsnachfolger des früheren AKW mit mehreren Millionen Euro in Vorleistung. Die Investition soll über langfristig abgeschlossene Pachtverträge mit den drei Firmen wieder ausgeglichen werden.