Standpunkt

Dr. Ruck: Atomausstieg geht zu Lasten der nationalen und internationalen Sicherheit

Nach Ansicht des umweltpolitischen Sprecher des CSU, Dr. Christian Ruck, ist der Ausstieg aus der Kernenergie "ideologiebehaftet und rückwärts gewandt".

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Anlässlich der öffentlichen Anhörung zum rot-grünen Gesetzentwurf zur Novelle des Atomgesetzes erklärt der umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Christian Ruck:

Die Anhörung zur Novelle des Atomgesetzes bestätigt, dass dieses Gesetz, mit dem der Neubau von Kernkraftanlagen verboten werden soll, zu Lasten der nationalen und internationalen Sicherheit geht. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie können die Forschungsergebnisse, die bei neuen Reaktortypen, wie z.B. dem HTR oder dem EPR erzielt werden, nicht umgesetzt werden. Weltweit werden zur Zeit 70 neue Reaktoren gebaut oder geplant. Das deutsche Know-how wird dagegen vernichtet. Deutschland wird künftig Energie aus dem Ausland importieren müssen, zum Teil auch aus Anlagen, die deutschen Sicherheitsstandards nicht genügen würden. Die Abschaffung eines Kohlendioxid-freien Energieträgers bedeutet einen herben Rückschlag im Klimaschutz. In der Anhörung wurde festgestellt, dass die deutschen Klimaschutzziele nunmehr auch mittelfristig nicht erreichbar sein werden. Ebenso wurde von den Experten bestätigt, dass Arbeitsplatzverluste in größerem Umfang die Folge sein werden.

Die rot-grüne Novelle des Atomgesetzes ist ideologiebehaftet und rückwärts gewandt und wird nicht den modernen Anforderungen gerecht, die insbesondere auch an die Sicherheit innovativer Energieanlagen gestellt werden können und müssen.