Masterplan "Umwelt"

Dortmund will Kohlendioxidausstoß deutlich reduzieren

Die Stadt Dortmund will etwas für den Klimaschutz tun und in den kommenden Jahren den Kohlendioxidausstoß in der Kommune reduzieren. Es wird bis 2010 eine Reduzierung von zehn Prozent angestrebt. Im Vordergrund stehen erneuerbare Energien und Energiesparsysteme bei Neubauten.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Dortmund (ddp/sm) - Wie die Stadtverwaltung am Dienstag zum Abschluss einer einjährigen Veranstaltungsreihe mitteilte, soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch von 6,25 Prozent im Jahr 2000 bis 2010 verdoppelt werden. Der Anteil der regenerativen Energiequellen an der Wärmeerzeugung liegt in der Stadt bei derzeit 0,08 Prozent und soll ebenfalls deutlich erhöht werden.

Den Angaben zufolge belaufen sich die Kohlendioxidemissionen in Dortmund derzeit auf rund 11,7 Tonnen pro Kopf beziehungsweise 6,9 Millionen Tonnen insgesamt pro Jahr. Als Einsparziel wird bis 2010 eine Reduktion um 690 000 Tonnen angestrebt.

Hier setzt nach Angaben der Stadtverwaltung der Masterplan "Umwelt" an, der für die Jahre 2005/06 Maßnahmen zum Klimaschutz vorschreibt. Er sieht unter anderem vor, dass 30 Prozent der Neubauten einen energetisch höheren Standard erreichen, als gesetzlich durch die Energieeinsparverordnung vorgeschrieben ist. Auch der Einsatz erneuerbarer Energien beim Neubau soll zunehmen.

Dortmund ist Mitgliedskommune beim Europäischen Klima-Bündnis, das den Kohlendioxidausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent reduzieren will. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen von 1990 bis spätestens 2030.

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