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Die Kälte naht: Ist die Heizung fit für den Winter?

Der Winter steht vor der Tür und deshalb sollten Hausbesitzer die Funktionsfähigkeit ihrer Heizungsanlage überprüfen lassen. Der ASUE weist zudem darauf hin, dass regelmäßige Wartung und Reinigung nicht nur den störungsfreien Betrieb sicherstellen, sondern auch den Energieverbrauch der Anlage senken.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Was beim Auto üblich ist, stellt bei Heizungsanlagen noch immer die Ausnahme dar: Eine regelmäßige Wartung. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) erinnert Hausbesitzer daran, die Anlage vor dem Wintereinbruch nochmal überprüfen zu lassen.

Damit die Heizungsanlage auch wirklich die durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren erreicht, ist regelmäßig eine Reinigung der Heizflächen im Wärmeerzeuger, eine Überprüfung der regelungstechnischen Einrichtungen und der Brennereinstellung notwendig. Diese Maßnahmen stellen nicht nur einen störungsfreien Betrieb sicher, sondern senken außerdem den Energieverbrauch der Anlage. Die Kosten dafür betragen bei einem Gas-Brennwertkessel etwa 130 Euro. Für einen Ölkessel sind etwa 100 Euro mehr einzukalkulieren, da die jährliche Reinigung eines solchen Kessels einen höheren Aufwand erfordert.

Der Hauseigentümer kann aber auch selbst etwas für die Betriebssicherheit seiner Heizanlage tun. Ist das Haus zum Beispiel mit Gas versorgt, raten Experten einmal im Jahr zu einem "Check". Dabei ist darauf zu achten, dass Absperreinrichtungen am Gas-Hausanschluss und an Gaszählern frei zugänglich sind. Frei verlegte Gasleitungen müssen gut befestigt sein und dürfen nicht als Lastenträger zweckentfremdet werden. Diese Gasleitungen sollte man in regelmäßigen Abständen auf Roststellen untersuchen, die sich besonders gern an Wand- und Deckendurchführungen sowie in feuchten und unbelüfteten Räumen bilden. Bei der Verkleidung von Gasrohren ist für ausreichende Lüftungsöffnungen zu sorgen.

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